Was ist normal? Atzelsberger Gespräche 2019

dc.contributor.editorRohe, Mathias
dc.date.accessioned2021-05-12
dc.date.available2021-05-10
dc.date.created2021
dc.date.issued2021-05-12
dc.description.abstract„Das ist doch nicht normal“ – eine Redewendung, die auch vor der Seuche schon sprachliches und emotionales Alltagsrepertoire war. Aber was ist schon normal – jenseits dessen, was man selbst dafür hält? Wie einigen wir uns über Normalität, brauchen wir sie überhaupt, und falls ja, weshalb, in welchem Rahmen und in welchen Grenzen? Ist nicht das Unnormale viel spannender als das Normale, und grenzt die Normalitätsdebatte nicht Menschen und Dinge aus, die das nicht verdient haben? Muss es eine einzige Normalität geben, und wer legt sie fest? Eine Annäherung an solche Fragen kann nur im Gespräch zwischen unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen gelingen; eine jede hat ihre eigenen Blickwinkel, Methoden und Erkenntnisse. Für die Atzelsberger Gespräche konnten herausragende Expertinnen und Experten für Beiträge gewonnen werden, die uns profunde Einblicke in die Fragestellungen von Norm und Normabweichung verschafften, Scheingewissheiten als solche entlarvten und die oft überraschende Dynamik im Verständnis von Normalem und Unnormalem aufzeigten. Aida Bosch erschließt aus soziologischer Sicht Debatten über Gesellschaft im Wertewandel – ein dynamisches Verständnis von Normalität – mit optimistischem Ausblick. Friedrich Lösel erhellt die sozialpsychologischen und kriminologischen Dimensionen des (Un)Normalen. Nadine Metzger verschafft Einblicke in die Diskussionen um die Suche der Medizin im 19. und frühen 20. Jahrhundert nach dem „Normkörper“ – dabei wird die mögliche Kehrseite der Normierung deutlich, nämlich die Ausgrenzung des „Unnormalen“. Hans Dickel zeigt „Anstößiges“ anhand von vier Beispielen in der Kunst – Skandale, die auch den Anstoß zu neuen Normalitäten bilden können.de
dc.format.extent98 Seiten
dc.identifier.doihttps://doi.org/10.25593/978-3-96147-409-7
dc.identifier.isbn978-3-96147-409-7
dc.identifier.opus-id16410
dc.identifier.urihttps://open.fau.de/handle/openfau/16410
dc.identifier.urnurn:nbn:de:bvb:29-opus4-164101
dc.language.isode
dc.publisherFAU University Press
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/deed.de
dc.subjectGesellschaftliche Solidarität
dc.subjectInterdependenzkette
dc.subjectPsychische Normalität
dc.subjectNormkörper
dc.subjectAnstößige Kunst
dc.subject.ddcDDC Classification::1 Philosophie und Psychologie :: 10 Philosophie :: 100 Philosophie und Psychologie
dc.subject.ddcDDC Classification::1 Philosophie und Psychologie :: 11 Metaphysik :: 111 Ontologie
dc.titleWas ist normal? Atzelsberger Gespräche 2019de
dc.typebook
dcterms.publisherFAU University Press
local.document.creatingcorporationDr. Alfred-Vinzl-Stiftung
local.notesOpusParallel erschienen als Druckausgabe bei FAU University Press, ISBN: 978-3-96147-408-0
local.publisherplaceErlangen
local.sendToDnbfree*
local.series.id15
local.series.id21
local.series.nameAtzelsberger Gespräche
local.series.nameFAU Forschungen, Reihe A, Geisteswissenschaften
local.series.number2019
local.series.number16
local.subject.fakultaetFakultätsübergreifend / Sonstige Einrichtung
local.subject.gndWertwandel
local.subject.gndSozialisationsforschung
local.subject.gndSolidarismus
local.subject.gndDurkheim, Émile
local.subject.gndSimmel, Georg
local.subject.gndElias, Norbert
local.subject.gndScheler, Max
local.subject.gndNormalität
local.subject.gndAbnorme Persönlichkeit
local.subject.gndNormalwert
local.subject.gndAnomalie (Medizin)
local.subject.gndErotische Kunst
local.subject.gndManet, Edouard
local.subject.gndMunch, Edvard
local.subject.gndSerra, Richard
local.subject.gndMetzel, Olaf
local.subject.sammlungUniversität Erlangen-Nürnberg / FAU University Press
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