Frequency of microsatellite instability (MSI) in upper tract urothelial carcinoma: comparison of the Bethesda panel and the Idylla MSI assay in a consecutively collected, multi-institutional cohort

dc.contributorHartmann, Arndt
dc.contributorSchneider-Stock, Regine
dc.contributorDietmaier, Wolfgang
dc.contributorToma, Marieta
dc.contributor.advisorHartmann, Arndt
dc.contributor.authorKullmann, Friederike
dc.date.accessioned2024-03-22T06:06:55Z
dc.date.available2024-03-22T06:06:55Z
dc.date.issued2024
dc.description.abstractHäufigkeit der Mikrosatelliteninstabilität (MSI) bei Urothelkarzinomen des oberen Harntrakts: Vergleich des Bethesda- Panels und des Idylla MSI-Tests in einer konsekutiv erhobenen, institutionsübergreifenden Kohorte Ziel: Das Urothelkarzinom des oberen Trakts (UTUC) ist eine seltene bösartige Erkrankung mit einer schlechten Prognose, die sporadisch auftritt oder in wenigen Fällen auf eine genetische Störung, das so genannte Lynch-Syndrom, zurückzuführen ist. In letzter Zeit hat die Untersuchung der Mikrosatelliteninstabilität (MSI) als Biomarker an Bedeutung gewonnen: MSI-Tumore werden mit einem besseren Ansprechen auf immunmodulatorische Therapien in Verbindung gebracht. Über die Prävalenz von MSI bei UTUC sind bisher nur wenige Daten bekannt. Neue Nachweismethoden, wie die Verwendung des vollautomatisierten Idylla MSI-Assays, erleichtern die Analyse größerer Anzahl von Patientenproben. Methoden: Wir untersuchten die Häufigkeit von MSI in einer institutsübergreifenden Kohorte von 243 UTUC-Proben mit Hilfe der Standardmethode (Bethesda-Panel) sowie der Immunhistochemie von Mismatch-Reparatur-Proteinen (MMR). Dieselbe Tumorkohorte wurde mit dem Idylla MSI-Assay von Biocartis erneut getestet. Ergebnisse: Mithilfe der Standardmethodik wurden 230/243 (94,7%) Tumore als mikrosatellitenstabil (MSS) und 4/243 (1,6%) Tumore als MSI erkannt. 9/243 (3,7%) Proben waren nicht auswertbar. Im Vergleich dazu identifizierte der Idylla MSI Assay vier zusätzliche Tumore als MSS, was 234/243 (96,3%) Tumoren entspricht; 4/243 (1,6%) wurden als MSI und nur 5/243 (2,1%) Fälle als ungültig eingestuft. Auf immunhistochemischer Ebene wurden die MSI-Ergebnisse der Proben mit einem Verlust an MMR-Proteinen bestätigt. Die Gesamtübereinstimmung zwischen der Standardmethode und dem Idylla MSI Assay betrug 98,35 %. Die Arbeitszeit von Probenvorbereitung bis zum Ergebnis lag beim Idylla MSI Assay bei drei Stunden und bei der Standardmethode bei zwei Tagen. Schlussfolgerungen: Unsere Daten weisen auf eine sehr niedrige Inzidenzrate von MSI-Tumoren bei Patienten mit UTUC hin. Darüber hinaus unterstreichen unsere Ergebnisse, dass der Idylla MSI Assay hinsichtlich personellen und zeitlichen Aufwands höchst effektiv ist und als alternative Methode der MSI-Analyse für UTUC eingesetzt werden kann.de
dc.identifier.urihttps://open.fau.de/handle/openfau/30798
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.25593/open-fau-520
dc.language.isoen
dc.provenanceFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Medizinische Fakultät
dc.rights.urihttps://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
dc.titleFrequency of microsatellite instability (MSI) in upper tract urothelial carcinoma: comparison of the Bethesda panel and the Idylla MSI assay in a consecutively collected, multi-institutional cohorten
dc.typedoctoralthesis
local.date.accepted2024-03-20
local.sendToDnbfree
local.subject.fakultaetUniversität Erlangen-Nürnberg, Institut für Pathologie
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