Lipofuszin als Marker für Ischämie-induzierte Neurogenese

Language
de
Document Type
Doctoral Thesis
Issue Date
2018-12-10
Issue Year
2018
Authors
Mondorf, Carolin
Editor
Abstract

Neurogenese ist im Hinblick für die Entwicklung von Therapien für den Schlaganfall ein vielversprechender Ansatzpunkt. Das Konzept der bis in die hohen Lebensjahre bestehen bleibenden Fähigkeit des menschlichen Gehirns, neue Zellen ausreifen zu lassen, insbesondere die hippokampale Neurogense im Gyrus dentatus, ist heutzutage allgemein anerkannt. In der vorliegenden Arbeit wurde nun untersucht, inwieweit humane adulte Neurogenese im Striatum nach ischämischer Schädigung existiert. Dafür wurden immunhistochemische Analysen des Zellproteins Lipofuszin, welches sich über die Jahre in den Nervenzellen ablagert, an humanen postmortalen Gewebeproben verwendet, um zwischen alten und neu-entstandenen Zellen unterscheiden zu können. Die Ergebnisse zeigten einen signifikant höheren Anteil an Lipofuszin-negativen Neuronen im post-ischämischen Striatum, im Verlgeich zum gesunden kontralateralen Striatum. Dies suggeriert eine Induzierbarkeit von Neurogenese durch ischämische Schädigung , welche klinische Implikationen für die Neuroregeneration von Schlaganfallpatienten mit sich bringt.

DOI
Faculties & Collections
Zugehörige ORCIDs