Untersuchung zur Festigkeit verklebter Brückenkonstruktionen

Language
de
Document Type
Doctoral Thesis
Issue Date
2010-03-04
Issue Year
2009
Authors
Habermann, Ingeborg
Editor
Abstract

Objective: The objective of this in vitro-study was to investigate the influence of different loading modalities, environmental conditions and pre-treatment upon the long-term stability of implant-supported fixed dental prostheses (FDPs) bonded to prefabricated gold cylinders. Materials and Methods: Five groups of three-unit implant-supported FDPs (n=10) were manufactured and bonded to prefabricated gold cylinders: Control group, No pretreatment group, Moment loading, Humidity and Silica coating groups. Except for the control group, chewing simulation (100 N occlusal load, 37°C water bath, 50.000 load cycles) was performed and the vertical forces needed to separate the FDPs from the gold cylinders were determined in a universal testing machine. Welch tests were performed at a level of significance of a=0.05 in order to detect significant differences. Results: The mean separating forces for the different groups ranged from 311 N to 501 N: Control group 410 N, No pretreatment group 436 N, Moment loading group 311 N, Humidity group 370 N, Silica coating group 501 N. No statistically significant differences could be detected between the five groups (p=0.447). Conclusion: Although no statistically significant differences were found between the five groups, there was an obvious tendency that cyclic loading exerts an influence on bonding stability. Hereby moment loading of the restorations and bonding under humidity led to a reduction in separating force whereas silica-coating led to a greater stability. When planning bonding as retention mechanism, the clinical recommendation would be to condition the metallic contact areas using silica coating as this will increase bonding stability.

Abstract

Zielsetzung: Ziel der vorliegenden in vitro-Studie war die Untersuchung der Langzeitstabilität von Klebeverbindungen bei dreigliedrigen implantatgetragenen Brückenkonstruktionen. Dabei sollte der Einfluss verschiedener Klebemethoden bedingt durch Belastungsmodalität, Umgebungsmilieu und Oberflächenkonditionierung dargestellt werden. Material und Methode: Fünf Gruppen implantatgetragener dreigliedriger Brückenkonstruktionen (n=10) wurden hergestellt und auf industriell gefertigte Goldzylinder geklebt. Man bildete folgende Gruppen: eine Referenzgruppe, eine Gruppe Unbehandelt, eine Gruppe Hebelarm, eine Gruppe Feuchtigkeit und eine Gruppe Silanisierung. Außer der Referenzgruppe wurden alle Brücken im Kausimulator mit 100 N okklusaler Auflast belastet. Es erfolgten 50.000 Belastungszyklen und die Testobjekte befanden sich dabei in einem 37°C warmen Wasserbad. Danach ermittelte man in einer Universalprüfmaschine die vertikale Abzugskraft, welche nötigt war, um die Goldzylinder von den Brückengerüsten zu trennen. Zur statistischen Analyse wurde der Welch Test verwendet, und das Signifikanzniveau auf a = 0.05 festgesetzt. Ergebnisse: Die durchschnittlichen Abzugskräfte der einzelnen Gruppen reichten von 311 N bis 501 N: Referenzgruppe 410 N, Unbehandelt 436 N, Hebelarm 311 N, Feuchtigkeit 370 N, Silanisierung 501 N. Zwischen den fünf Gruppen konnten keine statistisch signifikanten Unterschiede festgestellt werden (p=0.447). Schlussfolgerung: Obwohl keine statistisch signifikanten Unterschiede der fünf Testgruppen hinsichtlich der Abzugskräfte vorliegen, ist die Tendenz zu erkennen, dass die zyklische Belastung der Restaurationen einen Einfluss auf die Stabilität hat. Verklebung unter Feuchtigkeit führt dabei zu einer deutlichen Verminderung der Stabilität der Verbindung. Silanisierung der Klebeflächen hingegen bewirkte eine Erhöhung der Stabilität. Anhand der vorliegenden Untersuchung lässt sich die klinische Empfehlung aussprechen, bei geplanter Verklebung als Befestigungsmechanismus, die Metallkontaktflächen durch Silanisierung zu konditionieren, da dies die Stabilität der Brückengerüste erhöht.

DOI
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