Risikofaktoren für okuläre Hypotonie nach XEN Gel Stent Implantation

dc.contributorLämmer, Robert
dc.contributorGarreis, Fabian
dc.contributorLeven, Karl-Heinz
dc.contributor.advisorLämmer, Robert
dc.contributor.authorGalimi, Maria Elena
dc.date.accessioned2024-03-22T06:04:54Z
dc.date.available2024-03-22T06:04:54Z
dc.date.issued2024
dc.description.abstractHintergrund: Untersuchung der Inzidenz postoperativer okulärer Hypotonie und der Risikofaktoren für deren Entwicklung in Augen, die eine XEN Gel Stent Implantation erhalten haben. Methoden: In dieser retrospektiven, monozentrischen Fallserie wurden Patientendaten zu 170 aufeinanderfolgenden XEN Gel Stent Implantationen mit oder ohne gleichzeitiger Phakoemulsifikation und Hinterkammerlinsenimplantation bei Patienten mit primärem oder sekundärem Offenwinkelglaukom analysiert. Primäre Ergebnisparameter waren das Auftreten einer postoperativen Hypotonie und potenzielle Risikofaktoren für deren Entwicklung. Sekundäre Parameter waren die prä und postoperative Sehschärfe, der Augeninnendruck (IOD) und die Anzahl der lokal angewendeten antiglaukomatösen Wirkstoffe. Ergebnisse: Postoperative Hypotonie ≤ 6 mmHg trat bei 57% der Augen auf. Bei 70,1% der betroffenen Augen verlief die Hypotonie komplikationslos, bei 13,4% traten vorübergehende Komplikationen mit spontaner Besserung auf und bei 16,5% traten Komplikationen auf, die behandlungsbedürftig waren. Die mittlere Sehschärfe (logMAR) vor der Operation betrug 0,47 ± 0,46. In der postoperativen Kontrolle nach 4 Wochen lag die mittlere Sehschärfe bei 0,47 ± 0,48. Es gab keinen signifikanten Unterschied der best corrected visual acuity (BCVA) in der Gruppe der Augen mit und ohne postoperativer Hypotonie vor und nach der Operation. Der mittlere Augeninnendruck vor der Operation betrug 24,6 ± 8,4 mmHg und sank nach 4 Wochen deutlich auf 18,4 ± 10,2 mmHg. Augen mit einer axialen Länge über 24,3 mm hatten ein dreifach erhöhtes Risiko für eine postoperative Hypotonie (OR 3,226, 95 %-Konfidenzintervall 1,121–9,279). Dieses Risiko war bei Augen mit gleichzeitiger Kataraktoperation verringert (OR 0,483, 95 %-Konfidenzintervall 0,258–0,903). Schlussfolgerung: In unserer Analyse war die postoperative Hypotonie eine häufige Komplikation nach XEN Gel Stent Implantation. Schwerwiegende, anhaltende Komplikationen waren jedoch selten. Eine größere Achsenlänge stellt einen Risikofaktor für die Entwicklung einer okulären Hypotonie dar.de
dc.identifier.urihttps://open.fau.de/handle/openfau/30776
dc.identifier.urihttps://doi.org/10.25593/open-fau-509
dc.language.isode
dc.provenanceFriedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU), Medizinische Fakultät
dc.rights.urihttp://www.gesetze-im-internet.de/urhg/index.html
dc.titleRisikofaktoren für okuläre Hypotonie nach XEN Gel Stent Implantationde
dc.typedoctoralthesis
local.date.accepted2024-03-12
local.sendToDnbfree
Files
Original bundle
Now showing 1 - 1 of 1
Loading...
Thumbnail Image
Name:
DOKTORARBEIT_M_E_GALIMI_Veröffentlichung.pdf
Size:
2.17 MB
Format:
Adobe Portable Document Format
Description:
License bundle
Now showing 1 - 1 of 1
Loading...
Thumbnail Image
Name:
license.txt
Size:
19.04 KB
Format:
Item-specific license agreed to upon submission
Description:
Faculties & Collections