Randomisierte Studie zum Vergleich von zwei E-Learningformaten mit einer Präsenzveranstaltung

Language
de
Document Type
Doctoral Thesis
Issue Date
2010-05-19
Issue Year
2009
Authors
Triebner, Sascha
Editor
Abstract

Background: Curricular medical training on dementia at the Department of Psychiatry and Psychotherapy at the University of Erlangen comprises of a traditional lecture. This setting was compared with two different E-Learning formats using a randomized study design. Methods: 104 students (average age 26.3 ± 3.6 years) were randomized into 3 groups: Interactive e-Learning; virtual lecture (slides and audio) and standard lecture (control group; 90 minutes). Results: Overall, the response rate war 40.4%. Assessment of formal knowledge using a multiple-choice test yielded no differences between the three groups. In the students´ evaluation, the interactive e-learning showed the best results (1.86 ± 0.69), followed by the standard lecture (2.0 ± 0.71) and the virtual lecture (2.6 ± 0.8). Nevertheless, the students would not prefer e-learning to the standard lecture when both methods are directly compared. Conclusion: Our findings suggest that e-learning is equivalent to a standard lecture when formal knowledge is assessed. Evaluation results are best for interactive e-learning formats. The detailed reasons for the preference of different learning styles should be further investigated.

Abstract

Hintergrund: In der curricularen Ausbildung an der Psychiatrischen und Psychotherapeutischen Klinik der Universität Erlangen wurde am Beispiel der Demenz ein E-Learning-Angebot mit einer klassischen Präsenzvorlesung in einem randomisierten Studiendesign verglichen. Methoden: 104 Studierende (Durchschnittsalter 26,3 ± 3,6 Jahre) wurden in 3 Gruppen randomisiert: Interaktives E-Learning (seitenbasiert nach Auswahl einer Lernstrategie), Virtuelle Vorlesung (Vorlesungsfolien mit Tonspur) und Präsenzvorlesung (Kontrollgruppe; 90 Minuten). Ergebnisse und Beobachtungen: Der Rücklauf betrug 40,4%. In der formalen Wissensprüfung einer 20-Fragen Multiple-Choice-Klausur zeigten sich keine signifikanten Unterschiede zwischen den drei Gruppen. In der Evaluation wurde das interaktive E-Learning am besten angenommen (Gesamtnote 1,86 ± 0,69 vs. 2,0 ± 0,71 Vorlesung vs. 2,6 ± 0,8 Vorlesungsaufzeichnung; p < 0,05). Dennoch würden die Studierenden das E-Learning nicht einer Präsenzvorlesung vorziehen. Praktische Schlussfolgerungen: Zusammenfassend legen unsere Ergebnisse nahe, dass der Wissenserwerb durch E-Learning hinsichtlich einer formalen Wissensprüfung mit dem einer Präsenzvorlesung vergleichbar ist. Dies wird durch den Vergleich der Ergebnisse der drei Studiengruppen in der formalen Wissensprüfung bestätigt. E-Learning wird durch die Studierenden zwar etwas besser evaluiert. Dennoch würden die Studierenden diese Lernform nicht bevorzugen. Die detaillierten Gründe der Bevorzugung bestimmter Lernformen sollten weiter untersucht werden.

DOI
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