Philosophische Fakultät und Fachbereich Theologie

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  • Doctoral thesis
    Open Access
    The Commentary on the Hippocratic Oath by Johann Heinrich Meibom. Medicine and Philology in the early 17th century.
    FAU Studien aus der Philosophischen Fakultät : 27, (FAU University Press, 2023) Menéndez Motta, Mia; Ferrari, Michele C.
    Johann Heinrich Meibom (1590-1655), a physician from Helmstedt, wrote a complex and erudite commentary on the Hippocratic Oath (1643). This book approaches the commentary from different fronts; the author – his life and work -, the Hippocratic Oath and its textual tradition and Meibom’s commentary as a text and a book. Thanks to the analysis of different sources and archives, it was possible to reconstruct the writing process of chapter 15th of Meibom’s Commentary, devoted to the Hippocratic Oath clause about abortion. As part of the analysis, this book presents a new interpretation of this Hippocratic clause, not as an anti-abortion but anti-gynaecological-harm clause. This book also offers a reflection inspired by Meibom’s sources to deal with the still-existing problem of abortion.
  • Book
    Open Access
    Einführung in die Wissenschaftsfreiheit in der Volksrepublik China - Institutionelle Autonomie und Lehr- und Forschungsfreiheit
    (FAU University Press, 2024-02-09) Kaiser, Alexandra
    Dieses Buch bietet eine Einführung in die Wissenschaftsfreiheit in der Volksrepublik China (China). Es beleuchtet zentrale Aspekte der Lehr- und Forschungsfreiheit von Wissenschaftler*innen in China und die Frage der institutionellen Autonomie chinesischer Hochschulen. Dieses Einführungsbuch richtet sich an Wissenschaftler*innen und Hochschulen in Deutschland, die mit Wissenschaftler*innen und/oder Institutionen in China kooperieren und sich einen Überblick über das chinesische Wissenschaftssystem verschaffen möchten. Es eignet sich ebenfalls als Studienbuch für Studierende der Sinologie und modernen China-Studien wie auch für Studierende anderer Fächer, die einen Studienaufenthalt in China planen.
  • Doctoral thesis
    Open Access
    Elterliche Medienerziehung in einer tiefgreifend mediatisierten Gesellschaft. Qualitative und quantitative Befunde zu Aushandlungsprozessen in der kommunikativen Figuration Familie.
    (2024-02-08) Potzel, Katrin; Kammerl, Rudolf
    Vor dem Hintergrund einer tiefgreifend mediatisierten Lebenswelt und dem damit verbundenen Wandel von Medienumgebungen, familialen Medienensembles und kindlichen Medienrepertoires widmet sich die vorliegende kumulative Dissertation der Fragestellung, wie sich elterliche Medienerziehung gestaltet. Hierbei wird das Ziel verfolgt, medienbezogene Erziehungsprozesse sowohl theoretisch, methodologisch als auch empirisch zu erfassen. Die Thematik wurde anhand von vier Artikeln bearbeitet. Ein Beitrag verdeutlicht unter Aufarbeitung des aktuellen Forschungsstandes und eigener empirischer Ergebnisse aus theoretischer und methodologischer Perspektive, wie der Ansatz der kommunikativen Figurationen eine umfassende Betrachtung elterlicher Medienerziehung, nicht nur als relationale, sondern auch als situative und über die Zeit hinweg dynamische Aushandlungsprozesse zwischen allen beteiligten Akteur*innen, ermöglicht. Dabei werden insbesondere Machtdynamiken und die Bindung zwischen Eltern und Kindern bzw. Jugendlichen, aber auch weiteren wichtigen Personen und sozialen Domänen berücksichtigt. In drei Artikeln wurden darüber hinaus empirische Erkenntnisse zu elterlicher Medienerziehung anhand von qualitativen und quantitativen Daten zweier Panelstudien eigenständig hervorgebracht. Die längsschnittlichen Daten lieferten dabei jeweils die Perspektiven der Erziehenden als auch der Zu-Erziehenden, die über mehrere Zeitpunkte hinweg erhoben und analysiert wurden. Unterschiedliche Kohorten mit gerade eingeschulten Kindern (ab sechs Jahren) bis hin zu Jugendlichen in der späten Adoleszenz (bis 17 Jahre) ermöglichen einen Einblick über eine große Zeitspanne des Aufwachsens. Zwei qualitative Ergebnisse darstellende Artikel geben einerseits Aufschluss darüber, wie elterliche Medienerziehung in den familialen Mediensozialisationsprozess eingebunden ist und welchen Stellenwert sie dort einnimmt. Andererseits verdeutlicht der zweite Beitrag, inwiefern Medienerziehung als dynamische Machtbalance zwischen Eltern, deren Kindern und weiteren familienexternen Akteur*innen verstanden werden kann. Ein Artikel, der quantitative Ergebnisse vorstellt, berücksichtigt dagegen, inwiefern sich Eltern in ihrer Medienerziehung konstant verhalten, ebenso wie Unterschiede in den Sichtweisen von Erziehenden und Zu-Erziehenden. Die Dissertation beleuchtet demnach nicht nur den aktuellen Stand der Forschung zu elterlicher Medienerziehung, sondern bringt eigene theoretische, methodologische und empirische Ergebnisse hervor.
  • Doctoral thesis
    Open Access
    Evaluation der Behandlung von Gefangenen mit Opioidabhängigkeit im bayerischen Strafvollzug: Auswirkungen auf die Legalbewährung und geschlechtsspezifische Aspekte
    (2024) Boksán, Klara; Stemmler, Mark
    Opioidabhängige werden im Strafvollzug unterschiedlich behandelt. Einige erhalten eine abstinenzorientierte Behandlung, d.h. einen ärztlich überwachten Entzug, andere eine medikamentengestützte Substitutionsbehandlung. Die Forschungslage zu diesem Thema, insbesondere im Hinblick auf empirische Daten aus dem europäischen Raum und aus Deutschland, ist dürftig. Daten, die an Opioidabhängigen in Freiheit erhoben wurden, sind nicht ohne Weiteres auf den Haftkontext übertragbar. Steigende Substitutionsraten in deutschen Justizvollzugsanstalten in den letzten Jahren deuten auf eine Umbruchphase hin. Ziel des Forschungsprojektes „Evaluation der Behandlung von Opioidabhängigen während der Inhaftierung in Bayern“ (Kurztitel: „Haft bei Opioidabhängigkeit – eine Evaluationsstudie“; HOpE-Studie) ist es, diese Phase des Wandels wissenschaftlich zu begleiten und politischen Entscheidungsträger:innen fundierte Ergebnisse zur Wirksamkeit der Substitutionsbehandlung in Haft zur Verfügung zu stellen. Um den aktuellen Forschungsstand zur intramuralen Substitutionsbehandlung zu erfassen, wurde in einem ersten Schritt eine Metaanalyse durchgeführt. Dafür wurden N = 15 internationale Studien metaanalytisch integriert. Darüber hinaus wurden im Rahmen des HOpE-Projekts eine Reihe von Daten aus unterschiedlichen Quellen (v.a. Interviewdaten, Haftakten, Informationen aus den Krankenabteilungen der teilnehmenden Justizvollzugsanstalten) an opioidabhängigen Inhaftierten im bayerischen Strafvollzug erhoben und ausgewertet. Von Interesse waren verschiedene Outcome-Variablen im Querschnitt (z. B. Verhalten der Gefangenen in der Haft, Analyse von Subgruppen) sowie im Längsschnitt (Effekte der intramuralen Substitutionsbehandlung z. B. auf den illegalen Drogenkonsum, die Beibehaltung der Behandlung und die Legalbewährung nach der Entlassung). Die längsschnittlichen Analysen dienten der Untersuchung der langfristigen Wirksamkeit der intramuralen Substitutionstherapie. Die vorliegende Dissertation befasst sich mit möglichen geschlechtsspezifischen Unterschieden zwischen weiblichen und männlichen opioidabhängigen Inhaftierten sowie mit der Wirksamkeit der Substitutionsbehandlung in Haft auf die Legalbewährung, gemessen an Re-Inhaftierungen und Angaben zur erneute Straffälligkeit nach der Entlassung. Einige positive Effekte der intramuralen Substitutionsbehandlung konnten sowohl auf metaanalytischer Ebene (auf den Opioidkonsum, den Konsum anderer Drogen, den Verbleib in der Behandlung nach der Entlassung und die Re-Inhaftierungen) als auch anhand der im Rahmen der HOpE-Studie selbst erhobenen Daten (mittelfristige Reduktion der Betäubungsmitteldelikte) gezeigt werden. Eine Wirkung der Substitutionstherapie in Haft auf andere Deliktbereiche (Beschaffungskriminalität oder Gewaltdelikte) sowie auf die Re- Inhaftierung konnte in der HOpE-Studie hingegen nicht belegt werden. Hinsichtlich etwaiger geschlechtsspezifischer Unterschiede zeigte sich, dass weibliche Opioidabhängige in Haft eine höhere psychische Vorbelastung aufweisen (häufigeres Erleben von Depressionen vor der Inhaftierung im Selbstbericht sowie ein höherer Anteil mit sexuellen Gewalterfahrungen im Vergleich zu den Männern). Darüber wurden kaum geschlechtsspezifische Unterschiede zwischen weiblichen und männlichen opioidabhängigen Inhaftierten festgestellt, insbesondere hinsichtlich des Konsummusters. Insgesamt kann geschlussfolgert werden, dass die Substitutionstherapie zwar eine illegale Droge durch ein ärztlich verabreichtes Medikament ersetzt und damit ihren eigentlichen Zweck erfüllt (positive Auswirkung auf den illegalen Opioidkonsum, den Konsum illegaler anderer Drogen, mittelfristig auch auf das Verüben von Betäubungsmitteldelikten). Die intramurale Substitutionsbehandlung von Opioidabhängigen kann jedoch keinesfalls als Patentlösung für alle mit einer Opioidabhängigkeit verbundenen negativen Folgen angesehen werden (insbesondere allgemeine Straffälligkeit). Dies spricht dafür, die Substitutionstherapie in Haft nicht als Alternative, sondern in Kombination mit anderen Behandlungsansätzen, z. B. der psychosozialen Therapie, einzusetzen.
  • Doctoral thesis
    Open Access
    Evaluation eines tagesklinischen, gruppentherapeutischen, multimodalen Therapieprogramms für PatientInnen mit Traumafolgestörungen
    (2024) Bever-Philipps, Anke; Stemmler, Mark
    Therapieansätze zur Behandlung von PatientInnen mit Posttraumatischer Belastungsstörung in ihrer klassischen (PTSD) und komplexen Form (kPTBS) wurden in bisherigen Studien weitreichend untersucht und als wirksam erwiesen. Dabei wurden stationäre und insbesondere teilstationäre Angebote jedoch weniger beachtet, obwohl diese in vielen deutschen Kliniken angeboten werden und besonders die tagesklinische Therapie viele Vorteile bietet. Die vorliegende Studie evaluierte ein tagesklinisches, gruppen-basiertes, multimodales Therapieprogramm für PatientInnen mit Traumafolgestörungen, welches in der Psychosomatischen Tagesklinik des Universitätsklinikums Erlangen implementiert wurde. 66 PatientInnen nahmen teil und füllten Fragebögen zu Symptomatik und Ressourcenfaktoren bei Aufnahme, bei Entlassung und in der Katamnese nach 6 bzw. 12 Monaten aus. Zusätzlich wurden in jeder Therapiewoche die therapeutischen Beziehungen in der Gruppe erhoben. Die PatientInnen wurden in geschlossenen Gruppen mit jeweils 7 Teilnehmenden behandelt, wobei die Gruppen entweder reine Frauengruppen oder gemischte Gruppen darstellten. Bei Entlassung zeigten sich eine Reduktion der depressiven Symptome sowie ein Anstieg von einigen Bereichen des Posttraumatischen Wachstums. PTBS-Symptome blieben unverändert, somatoforme Symptome waren angestiegen. PatientInnen mit einem hohen Risiko für kPTBS zeigten eine Reduktion der depressiven sowie der kPTBS-Symptome und einen Anstieg der wahrgenommenen sozialen Unterstützung. PatientInnen mit kPTBS schätzten zudem die Verbundenheit und Arbeitsbeziehung innerhalb der Gruppe geringer ein als PatientInnen mit non-komplexen Traumafolgestörungen. Allgemein wurden die Verbundenheit und die Arbeitsbeziehung in reinen Frauengruppen höher eingeschätzt als in gemischten Gruppen, die negative Beziehung wurde geringer eingeschätzt. PatientInnen mit kPTBS und Patientinnen in reinen Frauengruppen gaben einen höheren Anstieg an wahrgenommener sozialer Unterstützung an. Die Gruppenzusammensetzung hatte jedoch keinen Einfluss auf den symptombasierten Therapieoutcome. Die Follow-Up-Analysen zeigten, dass die Reduktion der depressiven Symptome erhalten werden konnte. Erneut blieben die PTBS-Symptome unverändert. PatientInnen mit kPTBS zeigten neben der Reduktion der depressiven Symptome auch einen Rückgang der kPTBS-Symptome. Die somatoformen Symptome, die bei Entlassung angestiegen waren, kehrten in der Katamnese zum Ausgangslevel zurück, was auf temporäre unerwünschte Wirkungen durch die intensive Therapie hindeuten könnte. Die vorliegende Studie zeigt, dass die tagesklinische Therapie für PatientInnen mit Traumafolgestörungen machbar ist und mit Symptomreduktionen sowie der Stärkung von Ressourcenfaktoren einhergeht. Die Reduktion der PTBS-Symptome scheint dabei mehr Zeit oder eine Anpassung des therapeutischen Angebotes zu benötigen. Eine Intervallbehandlung sollte implementiert werden, um die schweren Folgen von Traumatisierung zu adressieren.
  • Doctoral thesis
    Open Access
    Handeln im Feld der Medien- und informatischen Bildung : Eine explorative Interviewstudie mit Bildungspraktiker*innen über deren teilformalisierte Aktivitäten mit Kindern im mittleren Kindesalter
    (2024-02-09) Thumel, Mareike; Kammerl, Rudolf
    Die Arbeit beschäftigt sich mit Angeboten im Feld der Medien- und informatischen Bildung für Kinder im mittleren Kindesalter, wobei der Fokus auf den Strategien und Rahmenbedingungen der Bildungspraktiker*innen liegt. Im ersten Teil der Arbeit wird die Sozialisation der Kinder heutzutage betrachtet. Neben der Sozialisationstheorie werden die Metaprozesse der Mediatisierung, der Individualisierung sowie der Globalisierung und die Auswirkungen auf die kindliche Sozialisation dargelegt. Im Anschluss wird der Medienumgang vor den Spezifika des mittleren Kindesalters analysiert, indem Medienaneignungs- und Entwicklungsprozesse, Befunde zur Mediennutzung sowie die Diskurse zu Risiken und Chancen hinsichtlich der kindlichen Mediennutzung ausgeführt werden. Die Selbstverständlichkeit der Medien und digitalen Artefakten in den Lebenswelten der Kinder zeichnet Kindheit heutzutage aus. Damit einhergehend steigen die Erwartungen an alle Mitglieder der Gesellschaft, mit dem gesellschaftlichen Wandel und den damit verbundenen Phänomenen umzugehen. Bildung gilt als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und so ist es nicht verwunderlich, dass der Bildung die Aufgabe zukommt, auf die Anforderungen zunehmender Digitalisierung zu reagieren. Dargestellt werden im dritten Kapitel die disparaten Vorstellungen der verschiedenen gesellschaftlichen Akteur*innen darüber, wie eine entwicklungsgemäße Bildung in der digitalen Welt ausgestaltet sein könnte. Aus allgemeiner erziehungswissenschaftlicher Perspektive ist im dritten Kapitel ein theoretischer Analyserahmen erarbeitet worden, der das erziehungswissenschaftliche Verständnis des pädagogischen Handelns nach Benner (2001) zugrunde legt und es ermöglicht, Zielbestimmungen unter pädagogischen Gesichtspunkten zu analysieren. Es fehlt an empirischen Erkenntnissen, welchen Schwerpunkt die außerschulische pädagogische Praxis für Kinder im mittleren Kindesalter legt und welchen Zielstellungen sie folgt. Auch sind die Bedingungen sowie die Strukturen, unter denen das pädagogische Handeln stattfindet, nicht bekannt. Um diese Forschungslücke zu schließen, wurden mit 31 Bildungspraktiker*innen leitfadengestützte Interviews geführt. Die erhaltenen Daten wurden zunächst mittels der inhaltlich strukturierenden, qualitativen Inhaltsanalyse (angelehnt an Kuckartz (2018)) unter Verwendung einer Kombination aus induktiv und deduktiv gebildeten Kategorien ausgewertet. Zur weiteren Auswertung der systematisierten Daten fand eine Typenbildung statt, wobei mit dem Konzept des Merkmalsraums und mit einem mehrschrittigen Reduktionsverfahren eine Typologie mit sechs Typen gebildet wurden. Die teilformalisierten Aktivitäten im Feld der Medien- und informatischen Bildung umfassen sowohl präventive und erzieherische Maßnahmen wie auch Bildungsangebote, die Kinder für ihre Entwicklung nutzen können, die mit oder ohne Medieneinsatz umgesetzt werden. Sowohl im pädagogischen Fachdiskurs als auch beim Großteil der untersuchten teilformalisierten Aktivitäten wird neben den Gestaltungs- auch auf die Reflexions- bzw. Analysefähigkeiten der Kinder gezielt. Es zeigen sich unterschiedliche Strategien im Feld der Medien- und informatischen Bildung, in denen durch das Zusammenspiel der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und der pädagogischen Praxis Spannungsfelder und Herausforderungen zum Vorschein kommen.
  • Article
    Open Access
    Das Genus im Sprachvergleich: Genuszuweisung bei substantivischen Lehnwörtern im Deutschen und Spanischen
    (Verlag des promptus e.V. Würzburg, 2022) Kreiner, Lea; Bobineau, Julien; Dembruk, Sofina; Eibensteiner, Lukas; Goldmann, Julius; Hesselbach, Robert; Koch, Christian; Ravasio, Paola
    This article examines principles of gender assignment in the German and Spanish language and in this way tries to answer the question of why loanwords are preferably assigned a particular gender and what criteria motivate this choice. After introducing some general aspects about gender as well as some important properties of the German and Spanish gender systems, this paper compares several formal (morphological and phonological) and semantic rules regarding gender assignment. Despite large structural differences between the languages, the comparison shows that the assignment rules prove to be in a sense cross- lingual, which do not only testify to the assumption but also the validity of an underlying system of rules.
  • Article
    Open Access
    Emotive Suffigierung im spanischsprachigen Comic: Zu pragmatischen Funktionen der Diminutivsuffixe in Quinos Mafalda
    (apropos [Perspektiven auf die Romania] hosted by Hamburg University Press, 2023) Kreiner, Lea; Dettke, Julia; Wrobel, Jasmin; Behrens, Christoph; Kern, Beate; Laorden, María Teresa; Lehnert, Joris
    Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit pragmatischen Funktionen von Diminutivsuffixen im argentinischen Comic Mafalda des Zeichners Joaquín Salvador Lavado Tejón (Quino). Als Zeichen der gesprochenen Umgangssprache finden sich Diminutive häufig in der Nähesprache bzw. im schriftsprachlichen Bereich in der sog. fingierten Mündlichkeit. Besonders in Comics begegnet man dieser besonderen Form der graphischen Realisierung konzeptioneller Mündlichkeit (Koch & Oesterreicher 2011). Aus Perspektive der Diminutivforschung sprechen zudem diverse soziolinguistische Aspekte für die Auswahl von Mafalda als Analyse- gegenstand. Hinzu kommt, dass bislang nur wenige Untersuchungen zur fingierten Mündlichkeit in spanischsprachigen Comics vorliegen. Aus diesem Grund befasst sich der vorliegende Beitrag eingehend mit der Analyse der einzelnen Lesarten der Suffixe. Die textnahe Interpretation der Diminutive zeigt eine Mehrzahl meliorativer Verwendungsweisen, was mit dem ausschließlichen Gebrauch des in Argentinien präferierten und vorwiegend positiv konnotierten Suffixes -ito im Einklang steht. I.d.R. besteht eine Kombination aus objektiv diminuierender und affektiver Lesart, was sich v.a. durch außersprachliche Faktoren ergibt. Zu einer typischen Sprechweise im Umgang mit Kindern fügt sich auch die Feststellung einer dominierenden Verwendung der Suffixe zum Ausdruck von Zuneigung bzw. Vertrautheit.
  • Book
    Open Access
    Lusofone SprachWissenschaftsGeschichte II
    (Calepinus, 2015-01-15) Kemmler, Rolf; Schäfer-Prieß, Barbara; Schöntag, Roger
    Akten des 9. Deutschen Lusitanistentags, der vom 14. bis 17. September 2011 in Wien stattfand. Beiträge der sprachwissenschaftlichen Sektion sowie weitere zum Thema Sprachgeschichte und Sprachwissenschaftsgeschichte.
  • Book
    Open Access
    Lusofone SprachWissenschaftsGeschichte I
    (Calepinus, 2012-01-15) Kemmler, Rolf; Schäfer-Prieß, Barbara; Schöntag, Roger
    Akten des 8. Deutschen Lusitanistentags, der vom 2. bis 6. September 2009 an der Ludwig-Maximilians-Universität in München stattfand. Beiträge mit unterschiedlichen diachronen Fragestellungen zur Sprachgeschichte und Sprachwissenschaftsgeschichte.
  • Doctoral thesis
    Open Access
    Themenbearbeitungskompetenz im projektorientierten Unterricht der IT-Berufsausbildung - Entwicklung, Implementation und Evaluation eines softwaretechnischen Messinstruments
    (2024) Scherbauer, Bernd; Gläser-Zikuda, Michaela
    Mit einer grundlegenden Reform der Rahmenlehrpläne und der gleichzeitigen Einführung des Lernfeldkonzepts hat die Kultusministerkonferenz in nahezu allen Ausbildungsrichtungen das Konstrukt der beruflichen Handlungskompetenz zugrunde gelegt. In Abkehr vom traditionell fächerorientierten Unterricht soll sich ein mehrdimensionaler Kompetenzerwerb aus berufsbezogenen Problemstellungen und einer fachübergreifenden Handlungssystematik ergeben. Die Verantwortung für eine berufstaugliche Kompetenzentwicklung wird dabei an beruflichen Bildungseinrichtungen dem jeweiligen Lehrpersonal übergeben. Trotz einer Reihe von Anstrengungen, den Kompetenzbegriff aus unterschiedlichen Perspektiven zu interpretieren, konnte sich kein einheitliches Verständnis für eine Kompetenzdiagnose durchsetzen. Zahlreiche Forschungsbeiträge beschränken sich deshalb auf die Untersuchung einzelner Kompetenzaspekte. Die Durchsicht der neu gestalteten Lehrpläne führte schnell zur Erkenntnis, dass dort lediglich berufliche Qualifikationen und Handlungserwartungen, d.h. überwiegend Performanzen aber keine Kompetenzen anzutreffen sind. Gleichzeitig entstanden durch die zunehmende Projektarbeit in den IT-Berufen zusätzliche Anforderungen an die Arbeitsweise einer thematischen Auftragsbearbeitung. Angesichts dieser zahlreichen Einflussgrößen und Unwägbarkeiten im Kompetenzdiskurs ergab sich die Forschungsfrage, ob sich die von der Kultusministerkonferenz erwarteten Kompetenzen überhaupt in den unterrichtspraktische Handlungsvollzügen der Lernenden feststellen lassen. Zur Elaboration eines arbeitstauglichen Kompetenzverständnisses wurden signifikante Kompetenzattribute in Abgrenzung zur aufgabenspezifischen Performanz gesammelt und kompetenzrepräsentierende Handlungskriterien aus relevanten Kompetenzfacetten separiert und den einzelnen Projektphasen der Themenbearbeitung im Rahmen eines Kompetenzstrukturmodells zugeordnet. Anschließend wurden geeignete Prüfstellen zur Kompetenzbeobachtung im Projektverlauf determiniert. Für die Offenlegung und Prüfung der Handlungsvollzüge der Projektteilnehmer*innen wurde ein computertechnisches Mess- und Coachinginstrument entwickelt und zur Themenbearbeitung und Kompetenzdiagnose eingesetzt. Für die Bewertung des Arbeitsverhaltens wurden verschiedene Checklisten bereitgestellt, mit deren Hilfe die Messdaten für eine individuelle Kompetenzdiagnose erhoben werden konnten. Ein Vergleich mit konventionellen Messresultaten bestätigte Güte, Tauglichkeit und Notwendigkeit einer computerstützten Kompetenzmessung. Das eingesetzte, digitale Messinstrument wusste nicht nur während des gesamten Projektverlaufs über gezeigten Kompetenzausprägungen zu informieren oder als bedienerfreundliches Coachingwerkzeug sowohl Bearbeiter als auch Bewerter in ihren Handlungen anzuleiten. Es offenbarte auch eine ganze Reihe von kompetenzfördernden und kompetenzhinderlichen Verhaltensweisen und Einflussfaktoren. Die Messergebnisse belegen, dass alle Projektteilnehmer*innen unabhängig ihrer persönlichen Startvoraussetzungen mithilfe einer kompetenzorientierten Softwarebegleitung zu einem kompetenten Themenanalyse- und Themenumsetzungsverhalten gelangen können.
  • Master thesis
    Open Access
    Time to Rise Again: Integration of the Elderly into the Smartphone-Dependent Life in Beijing
    (2024) Heilmann, Sabrina; Müller, Dominik
    The fast progression of digitalization in Beijing is transforming into a more smartphone-dependent life. The elderly face the risk of age discrimination and being left behind. Research has shown that modernization has influenced the concept of filial piety in China. There is also a strive to increase aging for a more self-reliant lifestyle among older people due to over-aging concerns. This study aims to outline the social attempts that enable active agers in Beijing to keep pace with digital development. The primary research focuses on the non-profit organization in Beijing 夕阳再晨 (xīyáng zài chén), “See Young”, which channels student volunteers teaching smartphone functionalities to older people. The purpose of the research is to acknowledge the implementation of social attempts to enhance the elderly’s usage of smartphones and the elderly’s motives for and against using their own devices. A mixed-method study, consisting of ethnographic field research within the organization’s courses, conducted interviews of volunteers and participants and older people not attending courses. In addition, 36 elderly fulfilled surveys to support exploring course effects and their user preferences. The data analysis demonstrates the importance of the social attempt See Young’s courses generated, the diversity in effects of these courses, and the variability in different perspectives of volunteers and older people. Based on the findings, expanding this kind of smartphone course is recommended nationwide and beyond.
  • Article
    Open Access
    Das "Philistertum als Blatterkrankheit, die ein jeder mehr oder weniger hat". Eine (literarische) Figur und ihre gesellschaftlichen Konsequenzen
    (Verlag der Starnberger Hefte (Dr. Ernst Quester), 2023-12-01) Czezior, Patricia
    Mit einer der gefährlichsten Viruserkrankungen, einer Geißel der Menschheit, vergleicht der romantische Dichter Clemens Brentano (1778-1842) die Erscheinungsform des Philisters in seinem satirisch überzeichneten Traktat "Der Philister vor, in und nach der Geschichte" (1811). Was aber zeichnet jenes hochinfektiöse Phänomen aus, das es ja offenbar zumindest aus der Sicht der Künstler und Intellektuellen zu meiden gilt und vor dem doch kaum jemand sicher zu sein scheint? Dies soll im Folgenden nachgegangen werden.
  • Doctoral thesis
    Open Access
    Towards an Aesthetics of Algorithmic Art: Manfred Mohr's Algorithms & Sol LeWitt's Concepts
    (2024) Daudrich, Anna; Wattolik, Eva
    The central argument of the present dissertation is that aesthetics as a theory of sensation is no longer sufficient in the realm of algorithmic art. The point of departure for this argument is the observation that the algorithmic image rests on the fact that only its appearance on the computer screen, or its projection on a piece of paper or canvas, can be perceived by the senses. For its part, the underlying computer program that generates the image remains hidden to the observer. Nevertheless – as the thesis demonstrates – one cannot ignore what occurs on the invisible side of the algorithmic image, since its perceptible presentation strongly depends upon its computational basis. With this in mind, the dissertation points towards an aesthetics that presupposes - in addition to sensory perception - the viewer's ability to think in abstract terms: in other words, to reflect on the structural logic of a visual work as well as the processes that generate it, rather than merely contemplating its visual content. Following the computer semiotics studies, this way of thinking is referred to as algorithmic thinking in the present research. By applying algorithmic thinking to a selection of Manfred Mohr’s algorithmic works, this thesis elaborates aesthetic principles according to which it might be possible to characterize algorithmic art. Towards this goal, the study focuses on the visible representation and the computable basis of algorithmic images as units of analysis. As the thesis shows, the elaborated aesthetic characteristics of algorithmic art can also in principle be discerned in Conceptual Art. Therefore, to illustrate that the aesthetics of algorithmic art can nevertheless lay claim to a novel character and does not merely replicate essential aesthetics of art practices that rely on traditional (i.e. non-computer) media, the dissertation analyzes Mohr’s algorithmic works in a comparative perspective to Sol LeWitt’s conceptual pieces.
  • Article
    Open Access
    Das Biedermeier: Rückzug in die Innerlichkeit in Kunst und Leben
    (Verlag der Starnberger Hefte (Dr. Ernst Quester), 2023-04-01) Czezior, Patricia
    Der Begriff des 'Biedermeier' geht zurück auf eine Parodie über den deutsehen Spießbürger von Adolf Kußmaul (1822-1902) und Ludwig Eichrodt (1827-1892) mit dem Titel "Die Gedichte des schwäbischen Schulkhrers Göttlich Biedermaier und seines Freundes Horatius Treuher". Aus einer Typenkarikatur wurde dann ein Epochenbegriff, der jene. künstlerischen und geistigen Ausprägungen der Zeit zwischen dem Wiener Kongress 1815 und der 1848er-Revolution beschreiben sollte, die eine Gegenposition zu politischer Aktion und Stellungnahme markierten. In der neueren kulturgeschichtlichen Forschung wird hingegen als Epochenbezeichnung 'Vormärz' präferiert, ein Begriff, der die Gegensätzlichkeit der Strömungen und Phänomene in sich einschließt, 'Biedermeier' als Etikett für bestimmte Werke und Autoren wird weitgehend vermieden. Vorliegende Untersuchung gibt dazu einen kurzen Überblick anhand einschlägiger Beispiele.
  • Book
    Open Access
    The Transnational Development of China’s Modern Historiography. The Role of Chinese Doctoral Students at American Universities during the Republican Era (1912-1949)
    FAU Studies and Sources in Sinology : 1, (FAU University Press, 2023) Matten, Marc Andre; Yang, Zhao; Ciaudo, Joseph; Kunze, Rui; Fletcher, Carissa
    At the end of the Qing dynasty (1644-1911), the discipline of historical science in China experienced a far-reaching transformation. Traditional modes of recording and explaining the past were no longer seen as suitable for the young nation that had embraced the need for modernization in society and politics. In the Republican era (1912-1949), tens of thousands Chinese students went abroad to study and to transfer foreign knowledge to their compatriots. This volume contains the translations of four texts that analyze the PhD theses of three historians, Lei Haizong (1902–1962), Qi Sihe (1907–1980), and Jiang Tingfu (1895–1965) who had obtained their degree from the universities of Chicago, Harvard, and Columbia. The author Yang Zhao is the first global historian in China to recognize the significance of PhD theses that have long been overlooked, yet - as he shows - constitute an important source for understanding the exchange of historiographical knowledge between China and the United States. The translations have been made possible by the generous funding of the Volkswagen Foundation for the project Writing History with China (2021-28).
  • Doctoral thesis
    Open Access
    In/Sanitary Science. Madness, Mental Hygiene, and Knowledge in Nine-teenth-Century Literature
    FAU Forschungen, Reihe A, Geisteswissenschaften : 19, (FAU University Press, 2023) Kaspirek, Maria; Kley, Antje
    What does it mean to be mad? And who gets to decide that? In nineteenth-century America, psychiatry emerges as a profession that successfully assumes the authority to diagnose individual and societal mental health. Yet psychiatry’s institutional success and the medical concept of insanity are inextricably linked to literature, as the material in this study reveals. In their quest for knowledge, psychiatrists turned to Shakespeare, Molière and Byron, using these authors as infallible authorities, and their literary case studies as an etiological basis. At the same time, psychiatrists condemned literary works for their demoralizing and pathological influence. The package of what I call asylum literature adds more layers to this complex relationship: sensational novels process the institution and play with readers’ deep-seated fears and prejudices. Patients write their way to mental and actual freedom in patient-produced periodicals, and explosive accounts of everyday life and care in the asylum. Superintendents use bibliotherapy as a vital instrument in reshaping their patients’ minds. The juxtaposition and comparison of medical literature, asylum literature and classic American works by Melville and Hawthorne reveal recurring questions that keep us busy still: What are the limits of science and literature? How is knowledge produced, negotiated, and consolidated?
  • Working paper
    Open Access
    Zuschreibungen: Prozesse der Identifikation, Differenzierung und Bewältigung
    Erlanger Beiträge zur Medienwirtschaft : 17, (2023) Vorndran, Ann-Sophie; Hagenhoff, Svenja
    Nicht erst zu Pandemiezeiten wurden Bücherregale als Hintergründe genutzt – das Buch als Symbol eines bestimmten, meist gehobenen und intellektuell aufgeladenen, Lebensstils erfreut bereits seit langer Zeit Beliebtheit. Doch nicht nur als prestigeträchtiger Wissensvermittler auf Bildschirmen oder Fotografien wirken Bücher, auch für die deutsche Buchbranche spielt die Aufladung des Buches – insbesondere als Kulturgut – eine wichtige Rolle und beeinflusst ihr Handeln. Obwohl solche sog. Zuschreibungen allgegenwärtig zu sein scheinen, scheinen sie bisher kaum oder nur unzureichend identifiziert, klassifiziert und definiert. Dieser Bericht verfolgt daher das Ziel, Zuschreibungen als weiche Faktoren greifbar zu machen und eben diese Lücke der Identifikation, Klassifikation und Definition zu schließen. Hierfür wurden zugrundeliegende Theorien und Konzepte von Zuschreibungen eruiert sowie relevante Elemente extrahiert. Die Ergebnisse der Analyse zeigen, dass Zuschreibungen ihren Ursprung u.a. in früh erlernten und überlieferten Überzeugungen und Routinen zu haben scheinen und diese erlernten Normen und Traditionen sich zumeist unbewusst und mehr oder weniger ausgeprägt auf Arbeit, Karriere und Präferenzen gegenüber Objekten, Handlungen oder anderen Personen auswirken. Weiterhin spielen Differenzierung und die Schaffung eines Selbstbildes eine zentrale Rolle. Es wird daher angenommen, dass Zuschreibungen allgegenwärtige und ständig wirkende Elemente eines jeden Handelns sind, die zum einen hochindividuell und zum anderen kaum vollkommen umgehbar sind.
  • Book
    Open Access
    Kunst am Bau. Werke an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg
    FAU Kunst und Bildung : 11, (FAU University Press, 2023) Präg, Christof; Dickel, Hans; Böhner, Bernd
    Der Katalog präsentiert den Kunstbesitz der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, der aus ‚Kunst am Bau‘-Mitteln des Freistaats Bayern vom Staatlichen Bauamt bei Bauprojekten in Erlangen und Nürnberg erworben werden konnte. Darüber hinaus werden auch Kunstwerke dokumentiert, die aus ursprünglich markgräflichem Besitz in die Zuständigkeit der Universität übergegangen sind sowie ausgewählte Arbeiten aus dem Bereich der angewandten Kunst, die Innenräume von Instituts- und Klinikgebäuden gestalten oder geschmückt haben. Die Einträge mit Datensatz, Beschreibung und Photographien sind nach sechs Touren geordnet, so dass die Lektüre einen Spaziergang zu den Kunstwerken vorbereiten kann.
  • Doctoral thesis
    Open Access
    Bewegungsförderung im Kontext sozialer Ungleichheit - Von der Bedarfsbestimmung bis zur Bewertung von Maßnahmen der Bewegungsförderung in der Praxis
    (2023) Linder, Stephanie; Ziemainz, Heiko
    Die sozial bedingten Unterschiede im Bewegungsverhalten untermauern eine hohen Bedarf an adäquaten Strategien zur Förderung der freizeitbezogenen körperlichen Aktivität für Personen mit einem niedrigen Sozialstatus. Obwohl sozial bedingten Unterschiede im Bewegungsverhalten bereits vielfach untersucht wurden, gelingt es bisher noch nicht, dieser Herausforderung wirkungsvoll zu begegnen. Die vorliegende Dissertation widmet sich basierend auf einem vielschichtigen Forschungsansatz dem Thema der Bewegungsförderung im Kontext sozialer Ungleichheit. Im Rahmen von drei Publikationen wird der bisherige Forschungsstand um Erkenntnissen zur Bedarfsbestimmung und Planung, sowie zur Umsetzung und Bewertung von Ansätzen zur Steigerung des freizeitbezogenen Bewegungsverhaltens erweitert. Die Ergebnisse dieser Dissertation untermauern die Bedeutung sozialer Ungleichheiten für das Bewegungsverhalten von Erwachsenen in der Freizeit. Zudem wird deutlich, dass die Umsetzung und Etablierung von Bewegungsinterventionen im Praxiskontext bisher nur unzureichend berücksichtigt wird. Gleichzeitig wird anhand einer quantitativen Untersuchung eines seit vielen Jahren in der Praxis etablierten Projekts zur Bewegungsförderung exemplarisch aufgezeigt, dass es gelingen kann, Personen mit niedrigem Sozialstatus durch bedarfsgerechte Strategien für Bewegungsförderung zu erreichen, längerfristig an ein bewegungsförderliches Projekt zu binden,sowie positive gesundheits- und bewegungsbezogene Wirkungen zu erzielen.